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Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
07.09.2014, 00:21
Beitrag: #1
Star Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
[Bild: 19436022su.gif]
Hier kommen die Patentierkandidaten für die kommenden 6 Monate.


Noch mal zur Erinnerung: Ich übernehme die Präsentationen so wie sie mir geschickt werden, und in der Reihenfolge in der sie eingehen. 11-ja

Es wird wieder soooo... schwer sich für 2 Tiere zu entscheiden. 5-confused

Die teilnehmenden Foris 107-knuffelgroup erhalten innerhalb der nächsten Tage eine PN mit dem Link zur Abstimmung.
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07.09.2014, 00:21
Beitrag: #2
RE: Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
1.) Melodie


Ich möchte Euch gern unsere alte Hündin Melodie vorschlagen, die schon als Welpe aus schlechter Haltung zu mir vor ca. zehn Jahren in das
Tierheim in Stade gekommen ist.
Mit ihren Eltern und Geschwistern wurde sie in einem kleinen Zwinger gehalten und kaum versorgt.
Über das Tierheim wurde sie dann zu einem netten, jungen Mann vermittelt, wo es ihr die ersten drei Jahre auch wirklich sehr gut ging, bis dieser eine Lebensgefährtin fand, die zwei Hunde mit in die Beziehung brachte.
Von da an musste Melodie entweder allein eingesperrt in einem Raum oder teilweise sogar im Keller leben, weil sie sich nicht so gut mit den beiden anderen Hunden verstanden hat.
Der junge Mann fing in dieser Zeit auch an, Drogen zu nehmen. Dadurch bekam er oft Jähzorn - Anfälle und hat sich an der armen Melodie ausgelassen!
Ich möchte nicht wirklich wissen, was diese arme Hündin alles ertragen musste.
Vor ca. einem Jahr habe ich von ihrem Schicksal erfahren, und habe nicht lange überlegt. Melodie musste aus dieser schlechten Haltung genommen werden.
Also, holte ich sie zu mir auf den Tierhof!
Sie genießt es jetzt, in ihrem Zwinger zu sitzen und von dort aus an allem teilnehmen zu können.
An der Elbe zu laufen gelingt uns auch ab und an, und dort ist sie dann der glücklichste Hund der Welt.
Nun ist sie ja schon sehr alt und hat so gar keine richtige Lust mehr, sich wieder an eine andere Situation zu gewöhnen, und da wäre doch eine Winterhilfeforum- Patenschaft so richtig schön für die alte Hundedame.
Dann könnten wir sie ja sogar ab und zu noch ein wenig mehr verwöhnen und ihr die Sonnenseite des Lebens zeigen.

[Bild: 19423490ru.jpg]

[Bild: 19423491iu.jpg]

[Bild: 19423492dp.jpg]
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07.09.2014, 00:22
Beitrag: #3
RE: Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
2.) Dano


DANO wurde angefahren.
Er wurde in einem Dorf in der Nähe von Sallent von einem Auto erfasst und blieb schwerverletzt auf der Fahrbahn liegen.
Aufmerksame und tierliebe Menschen verständigten die Polizei und diese das Tierheim von Sallent.
Als Marc und Cristina eintrafen, bot sich ihnen ein Anblick des Schreckens.
So schnell es ihnen möglich war, brachten sie den sich unter Schmerzen hechelnden und blutenden Kater in die Tierklinik.
Er hat seinen Kiefer zwei mal bebrochen und einen Bruch zwischen Schulter und Bein an der linken Vorderpfote.

Er wurde umgehend operiert und alles ist sehr gut verlaufen.
Bisher kann noch nicht gesagt werden, wie lange seine Heilung dauern wird und ob er wieder wird richtig laufen können, aber er ist ein Kämpfer und sein Lebenswille ist gross.
Er möchte immer beschmust werden und ist dankbar über jede liebe Hand und in seiner superlieben Art hat er sogar geschnurrt, als er blutend und unter starken Schmerzen ins Auto gehoben worden ist.
Er möchte nichts als Liebe und erträgt geduligt alles, was man mit ihm macht.
Einen lieberen Patienten kann es nicht geben. Sein Vertrauen in uns Menschen ist enorm.

Im Moment befindet er sich bei Cristina daheim, damit sie ihn liebevolle pflegen kann.
So kann sie ihm die Medizin zu den nötigen Uhrzeiten geben und ihn behandeln, wann immer es sein muss.
Er muss kontrolliert werden, damit er sich nicht viel bewegt und nicht an seinen Nähten zieht. Ein Halskragen ist aufgrund der der beiden Brüche nicht ratsam.
So befindet er sich zur Zeit in einer grossen Box und döst brav vor sich hin.
Er darf im Moment auf keinen Fall laufen und springen.

Danos lebensrettende Operation hat dem Tierheim Seproan Sallent bisher schon 784,13 Euro gekostet.

Weitere Kosten werden folgen. Für das kleine Tierheim Seproan ist das viel Geld.


[Bild: 19423560cd.jpg]

[Bild: 19423561ud.jpg]
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07.09.2014, 00:23
Beitrag: #4
RE: Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
3.) Moppy



Moppy der Mops wurde Ende 2010 von einem Tierarzt im Ruhrpott übernommen.
Er war das Opfer bei seinen Menschen als das restliche vorhandene Rudel ihn zusammen gebissen hat.

Die damaligen Besitzer waren leider nicht in der Lage für Ruhe im Rudel zu sorgen.
Als er zum Tierarzt kam mit seinen schweren Verletzungen (ein Auge und eine Ohrmuschel mussten entfernt werden) war er 10 Monate alt und wog nur ein knappes Kilo.
Später musste man auch noch das zweite Auge entfernen.

Auch mit der Luftröhre hat er hin- und wieder Probleme (Trachealkollaps).
Dadurch hat Moppy hin- und wieder Schwierigkeiten die ausreichende Menge Sauerstoff zu sich zu nehmen.
Wenn es diesbezüglich zu Schwierigkeiten kommt, äußert sich das durch Röcheln, verzweifeltes ringen nach Luft sowie pfeiffende und schnappende Geräusche.
In ganz schlimmen Fällen bricht der Moppy ohnmächtig zusammen. Moppy hat dafür eine Notfallspritze und Medikamente die die Atmung dann wieder in Gang bringen.


Aber trotz allem ist er fröhlich und liebt das Leben. Ein plattnasiger, augenloser, ein Ohrmuschel habender, schwarzer kleiner Sonnenschein :)


Obwohl wir für den blinden Moppy schon mehrfach auf der Homepage um Paten geworben haben, fand er leider immer noch keine Unterstützung.


[Bild: 19423624yq.jpg]
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07.09.2014, 00:24
Beitrag: #5
RE: Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
4.) Pepe



PEPE - die Hoffnung stirbt zuletzt

[Bild: 19423717ky.jpg] [Bild: 19423718qw.jpg]


In diesem Jahr war die Welpenschwemme bei Carmen größer als jemals zuvor.
Die Leute klopften ungeniert an ihr Hoftor, übergaben ihr kleine Wesen mit Drohungen von wegen töten oder wegwerfen, wenn Carmen sie nicht nehmen würde und verschwanden ohne sich nochmals umzudrehen…..
Mitte Juli war es dann mal wieder soweit: Nachbarn trommelten mit ihren Fäusten gegen das Tor. Carmen öffnete und die Leute zeigten auf eine rote Box mit einem Welpen darin, drei weitere hatten sich im Graben versteckt, einer lief einfach auf der Straße herum.
Carmen zögerte nicht lange, sammelte alle Welpen ein und schloß wortlos das Tor.
Schon nach kurzer Zeit merkte Carmen, dass mit einem der kleinen Welpen etwas nicht stimmen konnte. Seine Augen standen ungewöhnlich weit auseinander und stachen aus dem kleinen Gesichtchen hervor, er schien Probleme mit einer Hüfte zu haben und sein Köpfchen war relativ groß.....

Ein Termin bei Dr. Semina, der PEPE röntgte und untersuchte, ergab erstmal keinen großen Anlaß zur Sorge.
Die auseinanderstehenden Augen würden ihn nicht so sehr behindern, obwohl das Sichtfeld eingeschränkt ist, aber die Sehkraft wäre vollkommen vorhanden.
Es bestand aber der Verdacht auf Wasserkopf (Hydrocephalus)! Man sollte am besten ein MRT machen lassen, um ganz sicher zu sein.


[Bild: 19423720fu.jpg]


Der MRT Termin fand dann einige Tage später in Bukarest statt und die Fotos wurden auch an die TK in Gießen , Herrn Dr. Schmidt, geschickt. Dort teilte man uns mit, dass PEPE keinerlei Chancen auf Heilung/Besserung hätte.
Auf dem Foto ist fast gar nichts mehr vom Hirn zu sehen……., aber wenn PEPE keine Auffälligkeiten hat, sollte man momentan einfach abwarten.
Wir wollten uns damit aber nicht zufrieden geben und holten bei weiteren TÄ eine Meinung ein, schickten auch die MRT-Bilder aus Rumänien mit. Die Aussagen waren nicht unbedingt negativ und wir schöpften wieder etwas Hoffnung.
PEPE zeigt bis jetzt keine der mit einem Wasserkopf einhergehenden Ausfallerscheinungen , wie z.B. Änderungen des mentalen Status, schmerzbedingtes Aufjaulen, Koordinationsstörungen, Sehstörungen, Krampfanfälle etc., dies kann sich jedoch jederzeit ändern.


[Bild: 19423722op.jpg] [Bild: 19423723ha.jpg] Fahrt zum MRT


PEPE ist ein lustiger und munterer kleiner Kerl, typisch Welpe und so lange Hoffnung besteht, sollte man auch so einem kleinen Wurm alle Chancen auf ein Leben geben.
Die notwendige Operation würde die Platzierung eines sogenannten ventrikuloperitonealen Shunts bedeuten. Hierbei wird ein spezieller Katheter in eine betroffene Gehirnkammer eingebracht, der dann über ein Druckventil und einen Silikonschlauch den Abfluss der cerebrospinalen Flüssigkeit in die Bauchhöhle ermöglicht. Von dort wird die Flüssigkeit vom Bauchfell wieder resorbiert, so dass keine Flüssigkeitsansammlung im Bauchraum erfolgt (Text entnommen: Hydrocephalus bei Hund und Katzen)

Eine zuverlässige DauerPS oder noch besser eine ES wäre natürlich das beste, um sicherzustellen, dass dieses kleine Wesen während der Gesundungsphase nach der OP liebevoll begleitet werden kann.
Momentan sieht es eher schlecht aus, dass PEPE nach D kommen kann. Wir haben bis heute niemanden gefunden, der PEPE übernehmen würde bzw. zuallerst bräuchten wir einen Verein mit Traces…….

Am Dienstag berichtete uns Carmen, dass PEPE nun auch noch Zwingerhusten hat und separat gehalten werden muß.
Was das für einen kleinen Welpen bedeutet, brauchen wir nicht näher zu erläutern.
Natürlich kann er dann auch nicht ausreisen.
Nach seiner Gesundung kann er aber komplett fertig geimpft und ausreisefertig gemacht werden. Dies ergaben nochmalige intensive Recherchen bei Dr. Schmidt, TK Gießen.

Momentan ist es so, dass wir Carmen bei PEPE belassen werden, es gibt keine andere Möglichkeit. Doch werden wir uns weiter umhören und alles tun, damit er vielleicht doch noch nach Deutschland kommen kann. Dort wollen wir ihn dann noch einmal in der TK vorstellen, nochmal ein MRT anfertigen lassen.und dann gemeinsam entscheiden, was man tun kann oder leider nicht mehr.

Carmen wird sich um PEPE kümmern, ihm mit Medikamenten (Cortison und Dimazon) sein Leben erträglich machen, aber es ist eine Frage der Zeit, bis diese Medikamente vielleicht keine Wirkung mehr zeigen.
Wir würden uns freuen, wenn wir durch die Forumspatenschaft die anstehenden Kosten für die Medikamente, die PEPE nun wird bekommen müssen, decken könnten. Auch die Kosten für das evtl. neue MRT sowie die TA-Kosten in Rumänien und Deutschland.
PEPE, es tut uns so leid, wir kämpfen um Dein kleines Leben, aber momentan haben wir kein Glück, Dir richtig zu helfen.
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07.09.2014, 00:25
Beitrag: #6
RE: Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
5.) Ole



In ihrer Notstation "Bunny-Village" kümmert sich Silke Rank vor allem um sehr alte, kranke und behinderte Kaninchen, die aus Tierheimen oder aus schlechter Haltung ins Bunny-Village kommen, oder die in ihrem Zuhause aus verschiedenen Gründen nicht mehr versorgt werden können.

Trotz der sehr zeitintensiven Pflege und Betreuung ihrer Sorgenkinder hat Silke immer ein offenes Ohr für die Probleme und Sorgen anderer Kaninchenhalter, denen sie telefonisch oder per Mail mir Rat und Zuspruch zur Seite steht.

Viele Bunny-Village Schützlinge haben Zahn- und Kieferprobleme, chronischen Schnupfen oder Behinderungen, z.B. durch Encephalitozoon cuniculi, einige sind 10 Jahre alt und älter.

Hohe Tierarztkosten sind leider an der Tagesordnung, Silke arbeitet eng mit ihrer Tierärztin zusammen und ist etwa jeden 2. Tag in der Praxis.

Ein ganz besonderes Sorgenkind ist Ole.

[Bild: 19423914ej.jpg]

Ole ist 9 Jahre alt und hat immer wieder Probleme mit Vereiterungen im Kiefer, außerdem leidet er an Spondylose.
Röntgenbilder und Kiefer-Operationen sind sehr teuer, daher würde Ole sich sehr über Unterstützung freuen!

Weitere Informationen findet ihr hier:

http://www.bunny-village.de

https://www.facebook.com/pages/Bunny-Vil...4930954946

http://www.kaninchenschutzforum.de/showt...8&page=328


Vielen Dank!
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07.09.2014, 00:25
Beitrag: #7
RE: Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
6.) Pinello



Pinello , ein deutsches Notfellchen, man sieht ihm seine schwere Krankheit kaum an… hat er trotzdem eine Chance auf Hilfe?

Pinellos Geschichte:

Er lebte mit seiner Schwester bei einer Frau, die leider bei einem traurigen Unfall verstorben ist. Niemand der Familie wollte die beiden aufnehmen.
Vor einigen Monaten kamen sie dann zu uns; schwer verstört ; gerade Pinello hatte Probleme sich einzugewöhnen; zu verängstigt war er.
Beide waren nicht kastriert.. und es kam wie es kommen musste, Pinello fing an zu markieren.. und leider nicht nur ab und an.
Also wurde schnell ein Tierarzt Termin gemacht um ihn kastrieren zu lassen… da kam das böse erwachen.
Pinello konnte nicht kastriert werden, es wurde eine schlimme Herzkrankheit bei dem so jungen Kater festgestellt.
Jeden Tag, bei der kleinsten Aufregung, hätte er einfach tot umfallen können.
Unser Tierarzt hat ihm erstmal Herztabletten verschrieben.. nach einiger Zeit sollte nachkontrolliert werden ob sich sein Zustand stabilisiert.
Noch dazu plagt den armen Kerl eine böse Augenentzündung.
Wir machten uns große Sorgen; die Pflegestelle tat alles um ihm ein möglichst stressfreies Leben zu ermöglichen.
Mehrere Maschinen Wäsche pro Tag waren angesagt; von Gardinen über Betten musste alles dran glauben, aber die Pflegestelle hat nicht aufgegeben… und langsam lebte Pinello sich ein.

Dann der nächste Tierarzt Termin.. Pinello ist etwas stabiler, aber von Entwarnung kann keine Rede sein.
Kastrieren war nach wie vor zu gefährlich; also gab es eine Hormonspritze und es wurde beschlossen nach einer Weile ein Herzultraschall zu machen.
Das Pinkeln hat sich bisher nur leicht gebessert; wir verbrauchen Unmengen von speziellen Reinigungsmitteln.
Glücklicherweise fühlt sich Pinello inzwischen wohl und nimmt (mehr oder weniger) brav seine Tabletten.
Dann der Herzultraschall. Seine Werte sind nach wie vor grenzwertig; erst mal keine Impfung; keine Kastration.
Jede Aufregung könnte ihn umbringen. Bei BKH ist diese Herzkrankheit häufig; aber er ist noch so jung.

Eine Weile später kam das ok, Pinello wurde kastriert. Wir haben sehr gebangt, aber er hat auch das geschafft.

Pinello bekommt weiterhin Herztabletten und Entwässerungstabletten und muss in regelmäßigen Abständen zum Herzultraschall. Momentan ist er stabil.

Seine Behandlung und Versorgung stellt uns vor große Probleme; wir würden uns freuen wenn er Paten zur Unterstützung finden würde. Leider hat sich bisher kein einziger Interessent für ihn gefunden; kranke Tiere will wohl niemand.
Hat er eine Chance Hilfe zu bekommen, er kann ja nicht mit einem netten Babygesicht oder Horrorfotos punkten? Aber auch er ist ein sehr armes Notfellchen, der um Eure Hilfe bittet.





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07.09.2014, 00:26
Beitrag: #8
RE: Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
7.) Hilda


Hallo.,
ich bin Hilda, eine betagte Hundeomi, die ihr Leben lang nur als Gebärmaschine ausgebeutet wurde.

Ich lernte in meinem Leben nichts anderes kennen und als ich in der Tötung abgegeben wurde, war ich für viele unberechenbar und bissig, nur weil ich mein kleines Leben verteidigen wollte.
Ich hatte furchtbare Schmerzen und wenn man mich hochhob, biss ich um mich und schrie.
Die Leute dort verstanden nicht, dass ich das vor lauter Schmerzen machte.
Ich konnte sich nur wenige Schritte humpelnd auf meinen kleinen, schwachen Beinchen halten.

Mit mir wurde die ganzen Hunde, die dieser Vermehrer hatte, in der Tötung abgegeben.
Martina sah uns und nahm alle mit und ich schaute sie mit grossen Augen an als ich hörte, wie sie sagte:
Diese alte Hündin auch!
Paula sagte zu ihr: Du musst die aber nicht nehmen. Die beisst
und Martina antwortete: egal, ich auch
Mich dort zu lassen, hätte sie nie mit ihreem Gewissen vereinbaren können.
Martina nahm mich mit in die Klinik und liess mich gründlich untersuchen.
Ich habe im Ellbogen starke Arthrose und die Hüfte ist auch nicht in Ordnung. Der Femurkopf ist nekrosiert,
ob durch eine Degeneration oder einen Unfall kann ich nicht sagen.
Ob ich operiert werde, um einen Teil des Problemes zu lindern, entscheidet sich in einigen Wochen, wenn sich die Muskeln durch die Schmerzmittel wieder aufgebaut haben.
Dieses Tabletten muss ich allerdings, egal ob ich operiert werde oder nicht, lebenslang bekommmen,
denn gegen die Arthrose im Ellbogen kann man nichts machen.
Als ich mit meinen alten Knochen nicht schon genug Probleme habe, kam beim
Bluttest auch noch heraus, dass ich Leishmaniose habe.
Gegen die werde ich nun auch behandelt

Ich würde sich über die Patenschaft freuen, die mir ein beschwerdefreies Leben ermöglicht.
Ein Schlabberküsschen
Eure nicht mehr bissige Hilda


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07.09.2014, 00:28
Beitrag: #9
RE: Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
Hundegruppe
8.) Die Schrottplatz-Hunde



Für ungewollte Hunde, die sonst nirgendwo geduldet werden, kann in der Türkei sogar ein Schrottplatz eine Insel der Zuflucht sein, auf der sie sich in Sicherheit befinden.

Es war im Juli, als an einem von Wilfrieds Futterplätzen wieder zahlreiche neue Hunde ausgesetzt wurden. Hunde, die natürlich bellen, auch mal nachts, von denen sich die Anwohner gestört fühlen. Es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die Anwohner bei der Stadt anrufen und die Hunde abholen lassen würden.

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Wilfried suchte nach einer Lösung, auch, um die Sicherheit der Hunde nicht zu gefährden, die er dort ständig versorgt. Er bekam einen Tipp von Gabi-Duaci, sie nannte ihm einen Schrottplatz, auf dem bereits andere Hunde Zuflucht gefunden haben.

Wilfried hat sich dann mit den Leuten auf dem Schrottplatz in Verbindung gesetzt und die Erlaubnis bekommen, eine Gruppe von Hunden dorthin umzusiedeln.

[Bild: 19435682if.jpg]

[Bild: 19435683ev.jpg]

[Bild: 19435686hv.jpg]

Die Hunde sind nun dort erst einmal in Sicherheit und auch gut aufgehoben. Sie fühlten sich von Anfang an wohl, denn die Arbeiter sind nett zu ihnen, es gibt schattige Plätze, an die sie sich zurückziehen können, sie werden mit Wasser versorgt und mit Futter, das aus Wilfrieds Depot von Gabi-Duaci vorbeigebracht wird, da sie täglich an dem Schrottplatz vorbeifährt.

[Bild: 19435692vn.jpg]

[Bild: 19435693jw.jpg]

[Bild: 19435694tb.jpg]


Die Versorgung dieser Hunde auf dem Schrottplatz kostet natürlich Geld. In der Zwischenzeit sind weitere Hunde dazugekommen, und auch die Hunde an Wilfrieds Futterplätzen werden nicht weniger, denn immer wieder tauchen neue auf.

Es wäre eine große Hilfe für Wilfried und seine Unterstützer, wenn wir durch eine Patenschaft für die Schrottplatz-Hunde Hilfe bei deren Versorgung erhalten würden.

[Bild: 19435705cm.jpg]
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07.09.2014, 00:29
Beitrag: #10
RE: Patentier-Kandidaten ab Oktober 2014
9.) Urmeli und Pedro


Mein Name ist kleines Urmeli und ich wurde mit vier Geschwistern im Frühjahr geboren.
Vier von uns haben nicht überlebt, als man uns gefunden hat.
Ich wurde zu meiner Pflegemami gebracht und von da an begann für mich ein Überlebenskampf, der noch heute andauert.

Warum ich so krank bin, ich weiß es nicht.
Die Menschen sagen immer, das liegt an den vielen Würfen, die unsere Mamis bekommen. Dadurch werden wir Babys immer schwächer. Aber ich will nicht schwach sein, ich will kämpfen und mit mir kämpft meine Pflegemami.
Oft war ich so schwach, dass nur meine Augen sagen konnten, „bitte lass mich nicht im Stich, ich möchte leben“.
Meine Pflegemami sah und spürte es die ganze Zeit, auch wenn viele Menschen ihr immer wieder gesagt haben, lass sie gehen. Sie hat mich nur angeschaut und in ihrem Blick sah ich, sie würde mich nie gehen lassen, solange sie in meinen Augen lesen kann, „lass mich nicht im Stich“.

Heute bin ich ca. 5 Monate alt und auch schon ein wenig gewachsen. Zwar noch immer kleiner, aber mein Sturkopf besiegt sie alle.
Manchmal muss sogar mit mir geschimpft werden, aber trotzdem liebt meine Pflegemami mich über alles.
Mit drei Monaten habe ich Sunday kennen gelernt. Auch er war ein kleines, verletztes und krankes Seelchen und war immer ein ganz ruhiger und lieber Kater. Ich war sofort verliebt in ihm, er wurde zu meinem besten Freund. Wir haben zusammen gespielt, gefuttert, gekuschelt und geschlafen. Wir waren unzertrennlich und abends, wenn alle schliefen, haben wir uns aneinandergekuschelt die schönsten Geschichten erzählt. Wir waren die glücklichsten Katzenkinder der Welt und unzertrennlich.
Als Sunday eines Morgens von meiner Pflegemami in die Box gesetzt wurde, wusste ich schon, dass er schwach war und nicht mehr so konnte, denn die Tage davor war er ja jeden Tag beim Tierarzt. Aber niemals hätte ich geglaubt, dass er nie wieder zu mir zurückkommen würde. Als sie weinend nach Hause kam und Sunday nicht bei ihr war, habe ich gespürt, dass ich meinen besten Freund nie wieder sehen werde. Mein Herz war ganz dolle schwer, ich habe nur geweint und nichts mehr gefuttert. Ich wollte so gerne bei meinem Sunday sein, aber sein Platz blieb leer und ich alleine.
Heute versuchen sie mir einen neuen Freund zu geben, aber ich möchte nicht. Spiele zwar mit den anderen Findelkindern kurz, aber dann will ich lieber alleine sein. Ich vermisse meinen Sunday immer noch und es ist alles so einsam und schwer ohne ihn. Ich bin traurig, weil er mir so oft durch meine schwere Krankheit geholfen hat und nun gehen musste. Ich verstehe nicht, warum er nicht leben durfte, wo er doch so lieb war und niemals etwas Böses getan hat.

Wenn mein Gewicht mehr wird, muss ich noch eine große Operation haben, denn mein Bauch ist nicht in Ordnung. Ich habe einen Nabelbruch, der schon ziemlich groß ist und mein Darm muss untersucht werden. Denn der hat mir fast den Tod gebracht. Als es mir ganz schlecht ging und selbst der TA sagte, dass er mir nur noch bis zum anderen Tag Zeit gibt, haben mein Pflegefrauchen, Sunday, mein allerbester Freund und ich noch einmal alles gegeben und die ganze Nacht für mich gekämpft und als ich nach vier Wochen endlich ein kleines Würstchen ganz alleine ins Katzenklo legen konnte, hat mein Pflegefrauchen gelacht, geweint und ist mit mir durchs Zimmer getanzt. Sunday war richtig glücklich und hat sich ganz eng an mich gedrückt, als wollte er sagen, „nun bleiben wir für immer zusammen“. Ja, leider durften wir nicht für immer zusammen sein und heute kämpfe ich alleine mit meiner Pflegemami um mein kleines Leben. Ob ich es schaffe, oder bald bei meinem Sunday sein werde, kann keiner sagen. Die Op ist schwer und es kann sein, dass ich dabei auch nicht mehr aufwachen werde. Aber meine Pflegemami glaubt ganz feste an mich und daher werden wir das alles auch noch schaffen.

Meine Pflegemami hat gesagt, ich soll ein wenig meine Geschichte erzählen, weil es für eine Forumspatenschaft ist. Darum habe ich einmal kurz einen Teil aus meinem kleinen Leben erzählt. Aber ich möchte auch noch einen kleinen Zusatz schreiben, der mir sehr wichtig ist.
In Winzlinghausen leben wir wie eine große Familie. Und auch ich wurde mit Liebe in dieser Familie aufgenommen. Der liebe Pedro wurde zu meinem Papi und war vom ersten Tag immer für mich und die anderen Winzlinge da. Er hat bei uns geschlafen. Er hat uns getröstet, gewärmt und beschützt. Er war und ist der beste Papi, den man sich vorstellen kann und er würde nie böse werden, wenn wir mal Blödsinn machen. Aber Pedro ist sehr krank. Denn Menschen haben ihm ein Todesmal auf die Stirn gedrückt und er weiß nicht, wie lange er leben darf. Er muss immer alle drei Wochen zum Tierarzt und bekommt dort Spritzen, damit es ihm nicht zu schlecht geht. Er bekommt manchmal kaum Luft, weil er Asthma bekommen hat und er kann nicht alles futtern, weil dann sein Magen ganz dolle weh tut und er sich viel übergeben muss. Aber niemals hat er uns im Stich gelassen, war immer da, wenn wir gerufen. der geweint haben, oder Wärme brauchten. Pedro hat ein ganz großes Herz für alle und daher möchte ich, wenn ich eine Patenschaft bekomme, diese gerne mit ihm teilen. Ihm einen kleinen Teil von dem, was er uns immer und immer wieder gibt, zurückgeben. Denn wir lieben unseren Papi und möchten, dass er noch ganz lange lebt.
Unsere Pflegemami tut alles für ihn und zahlt auch immer die teuren Spritzen, damit es ihm besser geht, aber ich weiß, es würde sie freuen, wenn ihre Motivation, das Teilen, auch bei uns Katzen selbstverständlich ist. Und das ist es, weil wir eine große Familie sind, die sich liebt und immer füreinander da ist.
Ich weiß ja nicht, ob ich noch ganz lange leben darf, oder ob Pedro noch lange bei uns bleiben darf und daher denke ich, wäre es nur fair, wenn ich teilen würde, denn uns prägt das gleiche Schicksal. Uns begleitet jeden Tag der Tod.
So, liebes Winterhilfe-Forum. Dies ist meine kleine Geschichte und ich hoffe, ich habe sie nicht zu lang geschrieben.

Liebe Grüße, das kleine Urmeli


[Bild: 19435790zx.jpg]
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